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Es fehlt nun nur noch der Rand des Hochzeitsquilts. Diesen konnte ich erst nach der Hochzeit fertigstellen. Es fehlten ja noch die guten Wünsche der Hochzeitsgäste. Diese wurden mit den vorbereiteten farbigen Dreiecken und Rauten sowie noch einigen aufgedruckten  Fotos der Hochzeitsfeier kombiniert zum Rand hinzugefügt.

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Auf den naturfarbenen Stoff (Rahmen zwischen Mittelteil und Rand ) habe ich eine Herzenbordüre gequiltet.

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Für die Rückseite wählte ich einen Stoff mit einem Blütenmuster, Ton in Ton gemustert.

 

Abschließend wurde die Decke mit einem schmalen Rand des Rückseitenstoffes eingefasst.

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Nun geht’s weiter mit dem 3.Teil der Hochzeitsdecke

Nach der Vorbereitung der Details ging es nun an das Zusammensetzen der Patchworkdecke. Für den “blauen Weg” hatte ich ebenfalls zuvor unterschiedliche lange Streifen aus  kleinen Quadraten, überwiegend in Blautönen,  vorbereitet. (Dieses  Detail ist schon beim 1. Teil zum Thema ‘Hochzeitsquilt’ zu sehen).

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Das Zusammensetzen der Decke glich einem Puzzlespiel. Aufgrund der Größe musste der Wohnzimmerboden als Unterlage dienen. Dafür brauchte ich freie Bahn und viel Zeit. Meine Familie wurde dafür  aus dem Wohnzimmer  ausquartiert.

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In Teilabschnitten ging es dann an das Zusammennähen der Decke.

Für den Rand hatte ich bereits alle farbigen Rauten und Dreiecke vorbereitet, konnte hier aber noch nicht weiterarbeiten, da die gestalteten Patches der Gäste ja erst am Tag der Hochzeit erstellt werden sollten.

Zum Hochzeitstag sollte aber auch schon ein Teil der Decke fertig sein. So hatte  ich bis zu diesem Zeitpunkt den Mittelteil der Decke bis zum “naturfarbenen Rand” fertig gestellt mit Zwischenfutter und Rückseite.

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Die Decke ist  maschinen- und  handgequiltet. Die Nahtlinien wurden mit der Maschine gequiltet, auf den “blauen Weg” kam eine Blütenranke .

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Nun ist das gute Stück bald fertig. Es fehlt nur noch der Rand. Aber dieser Teil folgt erst in einigen Tagen.

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Auf geht’s mit dem 2. Teil

Zeitaufwendig war  die Ausarbeitung der “Fotokreise”, der Herzen und der Teile im Mittelfeld, die in  Craisy Technik erstellt sind.

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Allerdings war dieser Teilabschnitt  der interessanteste.

Die Fotos wurden alle mithilfe von “Bubble Jet Set 2000″ auf  Stoff gedruckt.

Man schneidet zunächst Stoffstücke im Din A4 Format zu und gibt etwas von der Bubble Jet Set 2000 Flüssigkeit  in eine flache Schüssel (am besten aus Glas, Kunststoff etc.). Man darf den Stoff nicht zu viel knittern, da sonst später das Foto nicht sauber auf den Stoff gedruckt werden kann. Deshalb bitte, nachdem der Stoff ca. 5 Min. in der Flüssigkeit gelegen hat, die Flüssigkeit etwas abtropfen lassen und dann das Stoffstück trockenen lassen. Wenn es bügeltrocken ist, wird es auf die glänzende Seite von freezer paper aufgebügelt. Es gibt freezer paper im Din A4 Format. Der aufzubügelnde Stoff sollte etwas kleiner sein als das Blatt freezer paper, damit man nach dem Drucken den Stoff leichter vom Papier abziehen kann. Das Papier dient als Stabilisierung für den Stoff, damit man das Ganze drucken kann.

Das Foto kann nun mit einem guten Tintenstrahldrucker auf den Stoff gedruckt werden. Nach dem Druck sollte man das Ganze noch ca. 30 Min. ruhen lassen, bevor man den Stoff vom freezer paper abzieht und weiter verarbeitet.

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Ich habe die Fotodrucke jeweils kreisrund geschnitten und mit Stoff verstürzt, nachdem ich die Kreise zuvor mit etwas Spitze eingefasst hatte. Dann habe ich diese mittig auf ein farbiges Quadrat genäht. Ich hatte Sorge, dass man den Stoff mit den aufgedruckten Fotos nicht waschen kann, was aber unbegründet ist. (Ich hatte die Fotokreise von Hand aufgenäht, damit man sie später vor dem Waschen hätte abtrennen können – war aber nicht nötig ).

Nach Fertigstellung habe ich die ganze Decke bei 30 Grad mit Pflegeprogramm in der Waschmaschine gewaschen und es hatte sich nichts verfärbt,  und es ist auch nichts verblasst.

Die Herzen habe ich in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen auf den naturfarbenen Stoff appliziert und teilweise mit Perlen oder verschiedenen Stickstichen verschönert.

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Die beiden Patches in Craisy-Technik, einmal das  mit dem Herz und einem Foto des Paares, und das andere mit den Ringen, habe ich ins Zentrum der Decke gestellt. Die Patches hatte ich vor dem Sticken mit dünnem Volumenvlies hinterlegt, damit die Stickerei gut zur Geltung kommen konnte und sich vor allen Dingen die Arbeit nicht verzieht.

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Nachdem diese Details vorbereitet waren, ging es ans “Zusammensetzen”.

Dabei wollte ich mit  den unterschiedlich langen Streifen in den verschiedenen Blautönen eine Verbindung zwischen den vielen Details schaffen.

Hierzu werde ich aber erst in einigen Tagen Näheres berichten.

Hurra, er ist fertig…..


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Im Mai 2010 hat mein Sohn geheiratet. Anlässlich dieses Ereignisses habe ich diesen ca. 220×250 cm großen Quilt, der nun  als Bettüberwurf dient, gefertigt. Es war nicht so einfach, den Quilt in seiner vollen Größe auf einem Foto zu bannen.

Ich habe hier versucht, viele Anregungen und verschiedene Techniken miteinander zu kombinieren. Es hat jetzt nahezu ein ganzes Jahr gedauert, um das ganze Werk bis ins letzte Detail fertigzustellen.

Anfang Januar 2010 habe ich mit der  Erstellung dieses Projektes begonnen. Zunächst habe ich mich über das Internet informiert und mir verschiedene Quilts zu diesem Thema angesehen. Es waren viele interessante Anregungen dabei. Am besten gefiel mir der Quilt  mit den Herzen auf dem gleichnamigen Blog “Herzblatt”. Andere Hobbykünstler hatten  bei der Gestaltung auch Ideen und Wünsche der Hochzeitsgäste mit einfließen zu lassen.

Zudem wollte ich noch gerne auch etwas aus Kindheit und Jugend der beiden mit einbringen.

Es galt also, viele Komponenten miteinander zu einem Ganzen zu verbinden.

Also ans Werk…..


Ich habe zunächst einen Entwurf von meinen Vorstellungen gemacht, und anschließend eine maßstabsgetreue Skizze gefertigt.

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Ich muss dabei aber auch sagen, dass sich  viele Details erst bei der praktischen Umsetzung entwickelt haben.

Zeitgleich habe ich nun auch die passenden Stoffe gesucht. Hier bin ich bei “Naehwelt Machemer” aus München fündig geworden. Allerdings musste ich mich hier mehrfach umorientieren, bis ich endlich die passende Farbkombination gefunden und erhalten hatte.

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Für die vielen weißen Anteile der Decke hatte ich noch einen ganzen Ballen Baumwollstoff, ein Erbstück meiner Mutter aus vergangenen Tagen, im Schrank. Ich habe fast den ganzen Ballen für die Arbeit verbraucht.

Nach Material für die Rückseite und die Füllung habe ich erst gesucht, nachdem ich das Mittelteil fast fertiggestellt hatte.

Zunächst war “Zuschneiden” angesagt. Ich habe mich bei den Formen  auf Quadrate und Dreiecke beschränkt. Blickfänge sind vor allen Dingen  die Herzen und die Kreise mit  den Fotos.

Die gestalteten Patches der Gäste am Rand heben sich durch ihre “Rautenform” besonders ab.

In regelmäßigen Abständen werden ich weiter vom “Erstellungsprozess” des Quilts berichten.


Beim nächsten Schritt geht es um die Ausarbeitung verschiedener Details (Craisy-Technik, Drucken auf Stoff, Gestalten der Herzen)

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