Mai 102015
 

Seit einigen Wochen bin ich ein Mitglied der Patchwork Gilde Deutschland. Um die Strukturen und auch andere Mitglieder dieser Gruppe besser kennenlernen zu können, bin ich zu den Patchworktagen nach Dinkelsbühl gefahren, die dort am vergangenem Wochenende vom 01.05. – 03.05. 2015 stattfanden.

Dinkelsbühl liegt in Bayern nahe Rothenburg o.d.Tauber und Donauwörth und hat eine malerisch schöne Altstadt mit zum Teil reichhaltig verzierten Fachwerkhäusern und kleinen Gassen. Die Altstadt wird noch durch eine rundum führende Stadtmauer mit mehreren Stadttoren begrenzt.

In einigen dieser alten Fachwerkhäusern und in zwei Kirchen waren die zahlreichen Ausstellungen der Patchwork Gilde sowie einige Verkaufs- und Informationsstände untergebracht.

Ich habe viel fotografiert, um von dem Ideenreichtum und dem handwerklichen Können etwas einzufangen, aber ich kann hier nur eine kleine Auswahl dieser Aufnahmen zeigen.

In der “Schranne” hatte die Künstlerin Esther Miller( die vor allen Dingen das ‘Handquilten’ lehrt) neben einem Verkaufsstand auch einige Quilts ausgestellt, u. a. den hier abgebildeten, der von Ihren Schülern handgequiltet  wurde.

Zahlreiche wunderschöne Exemplare wurden in der “Perlenquiltausstellung” präsentiert, wobei mir persönlich der oben  abgelichtete Quilt ganz besonders gefiel.

Die  Miniquilts vom Atelier Anne Lange  zum Thema “Ost und West begegnen sich” waren ebenfalls eine Augenweide. Hier hatten sich viele Mitglieder des Forums von  Anne Lange an dem oben genannten Wettbewerb beteiligt und das Thema sehr vielfältig und kreativ umgesetzt.

Die Räumlichkeiten, in der die  “Log Cabin” Ausstellung der Gilde Mitglieder gezeigt wurde, waren leider etwas zu beengt, um die Vielfalt und Schönheit dieser Arbeiten im rechten Licht präsentieren zu können. Zwei dieser Arbeiten kann man hier sehen

Ein großer Raum war für die Arbeiten der neuen Kursleiterinnen reserviert. Hier sieht man eine Abschlußarbeit zum Thema “Dreieck” und einen “Doktorhut”

Sehr interessant war auch die Ausstellung der “3D Quilts”. Jedes Modell war sehenswert, ich präsentiere hier aber nur die “Puppenstube”

Pascale Goldenberg war auch mit ihrer Ausstellung für den Wettbewerb “Forrest for ever” vertreten. Hier sieht man zwei Exemplare

Last but not least dürfen die Patchworkkids nicht fehlen. Es wurden einige Quilts und Kissen präsentiert. Das Highlight war allerdings die Ausstellung zum Wettbewerb “Die Vogelhochzeit”. Neben den Werken der “deutschen Kids”  haben auch Kinder aus einigen osteuropäischen Staaten ihre Werke ausgestellt.

Daneben gab es auch ein reichhaltiges und anspruchsvolles Kursangebot, was in einer Mittelschule am Rande von Dinkelsbühl angeboten wurde.

Jan 282013
 

Ein neues Jahr……

mal schauen, was es so bringt. Es ist ja nun auch schon einige Tage alt.

Zunächst brachte es in den letzten zwei Wochen viel Schnee mit allen Begleiterscheinungen.

Einen kreativen Rückblick in das letzte Jahr möchte ich an dieser Stelle  doch noch wagen.

Im Juni hatte ich erstmalig an einem ATC Spiel teilgenommen. Eine ATC ist eine textile Spiel-karte im Format 6,9×9,8 cm bzw. 2,5″ x 3,5″.

Dies war eine schöne kreative Herausforderung. Mit meinen zwei  Mitspielerinnen, Sonja und Ulla,  hatten wir ein ATC  Spiel ohne Thema vereinbart. ATC Spiele können auch ein bestimmtes Motto haben und dementsprechend gestaltet sein.

Hier möchte ich versuchen, den Ablauf eines Spieles kurz zu erklären.

Zunächst erstellt jede Mitspielerin einen sogenannten ‘Fond’, d.h. ein Stoff als Hintergrund (entweder ein fertiger oder selbst gefärbt, gestempelt etc.), der auf ein Stück  Vlies in der DIN A 4 Größe  aufgebügelt wird.

Man sieht oben meinen eigenen und die gewählten Fonds der Mitspielerinnen.

Nun beginnt der Tausch

Dazu wird der Stoff in drei gleiche Streifen à 21x 9,8 cm geschnitten. Einen Streifen behält man selbst, die beiden anderen werden an die jeweiligen Mitspielerinnen mit einem Papiervordruck (siehe oben: Fond von Anne) versandt.

Nun haben die Mitspielerinnen die Aufgabe, aus diesen Fonds ATC’s nach ihren Ideen und Vorstellungen zu erstellen. Jede erhält in einem bestimmten Rhythmus jeweils die Fonds der Mitspielerinnen zur Weiterverarbeitung.  Jede ATC  ist  einmal von jeder Mitspielerin bearbeitet worden. Der Fond, der bei einem selbst geblieben ist, wird dann auch nach eigenen Vorstellungen bearbeitet, in drei ATC’s aufgeteilt und an die Mitspielerinnen versandt. Zum Schluß hat  jede dann  insgesamt 9 ATC’s in ganz unterschiedlicher Verarbeitung.

 

Meine 9 ATC’s will ich hier nun reihenweise vorstellen. (Durch Anklicken der einzelnen Fotos erscheinen sie jeweils vergrößert und mit Erläuterung)

 

Vielfältige unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten eines Untergrundstoffes sind möglich, was  man hier gut sehen kann.

 


 

Mai 272012
 

Als Hochzeitsgeschenk für ein besonders liebes Paar ist diese Schachtel gedacht.

Die Anregung für diese Schachtel habe ich in der PP 02/09 gefunden. Hier lassen sich wunderbar viele kreative Techniken und viele ausgesuchte Materialien miteinander kombinieren.

Als Besonderheit hat diese Schachtel dann noch ein edles Innenleben bekommen.

Das Brautpaar wird sich sicher darüber freuen.