Endlich fertig!

Der Restequilt ist fertig. Ein dunkelblauer Plüsch als Rückseitenstoff sowie ein Baumwollvlies geben dem Quilt die notwendige Stabilität.

Für das Binding habe ich verschiedene rotkarierten Stoffen  zu einem 7,5 cm breiten und in der Länge dem Quiltumfang entsprechendem Maß aneinandergenäht und die Decke damit eingefasst.

Mal wieder Lust auf „Stricken“!?…..

Vor vielen Monaten hatte ich damit begonnen, diesen roten Kinderpullover mit Kapuze und Kängeruhtasche  im Netzpatentmuster zu stricken. Das hört sich kompliziert an , ist aber  nicht so dramatisch.

Diese anthrazitfarbene Damenjacke aus einem kuscheligen Baumwollgarn habe ich dann auch noch für meine Sommergarderobe gestrickt (wenn es mal etwas kühler ist).

Die Ärmel sind in Raglanschnittform gearbeitet und mit betonten Zu- und Abnahmen gestrickt.

Viele bunte Stoffreste

Ich werfe nur wenige Stoffreste weg, weil man sie ja noch einmal gebrauchen könnte!…

Im Laufe der Zeit sammeln sich dann Unmengen von kleinen Restfetzen oder auch etwas größere Stoffstückchen an.

Die kleineren Reste werden immer mal wieder nach besonderen Farben oder Stoffqualitäten ausgesucht, wenn ich bei einer ganz besonderen Arbeit spezielle Farben oder Strukturen brauche.

Von den etwas größeren Stoffresten werde ich jetzt einen kunterbunten Kinderquilt nähen.  Ich habe mich für einen einfachen Quilt aus vielen kleinen Quadraten entschieden. Der Rand wird aus bunten Stoffstreifen bestehen. Für die Rückseite werde ich (auf Wunsch) einen  dunkelblauem Baumwollplüsch nehmen.

Zunächst habe ich aus meinen Baumwollstoffresten viele Quadrat im Format 10 x 10 cm (4“ x 4“ ) zugeschnitten und diese nach Farbwerten sortiert – gelb, rot, blau, grün, braun und beige -.

Meine Decke soll ein Endmaß von ca. 160 x 100 cm haben; ich habe insgesamt 160 Quadrate für das Mittelteil gebraucht.

Auf einer großen, weißen Tischdecke wurden nun alle Restequadrate nach Farbwerten so lange angeordnet und sortiert, bis schließlich ein harmonisches Ganzes entstanden ist.

Als nächstes geht’s ans Zusammenfügen;  die Quadrate werden zunächst zu Reihen, und dann wiederum die Reihen miteinander verbunden.

Für den Rand habe ich  15 cm breit, farbige Streifen, passend zu den Farben des Mittelteiles, zugeschnitten. Ein effektvoller Kontrast wird durch die orangefarbene Biese gesetzt, die aus einem doppelt gelegten, ca. 6 cm breiten Streifen gearbeitet ist.

So, das Top ist nun fertig. Jetzt muss ich noch auf das Paket mit dem Rückseitenstoff und der Füllung für den Quilt warten.

Dann geht’s weiter.

Es war einmal….

Viele kleine Mädchen wünschen sich, einmal im Leben eine Prinzessin sein zu dürfen. Und in der Karnevalszeit kann man sich diesen Wunsch ja auch einmal erfüllen.

Meine kleine Enkeltochter, die jetzt Kindergartenkind ist, möchte in diesem Jahr auch als Karnevalsprinzessin gehen und im Kindergarten als Dornröschen  auftreten.

Da brauchte sie unbedingt ein wunderschönes Prinzessinenkleid. Ihre Eltern haben dann auch weder Kosten und noch Mühen gescheut und viele unterschiedliche edle Stoffe bestellt.

Das Kleid sollte nicht in rosa Farbtönen, sondern in Blautönen gehalten sein. Nachdem das Päckchen mit den Materialien eingetroffen war, machte ich mich gleich ans Werk.

Für den Zuschnitt habe ich das Burda Schnittmuster „Prinzessin“ etwas verändert, da die Tülldrapierungen am Rock zu unpraktisch erschienen und ein langer Ärmel zweckmäßiger wäre.

Sieht das kleine „Dornröschen“ nicht schön aus !?  Der weite Satinrock erhielt nun einen Überrock aus Organza, der mit Spitze eingefasst wurde. Nun kann die Karnevalsparty steigen   ……Helau!…..

Fabric books

Fabric books – Stoffbücher – Textile Bücher – was ist das? Es sind Stoffbücher, dessen Einband und Seiten überwiegend aus Stoff bestehen. Die Besonderheit dabei ist aber das Mischen von verschiedenen Techniken und Materialien. Dabei werden sowohl die klassischen Materialien wie Borten, Stickgarne als auch nichttextile Materialien wie Perlen, Papier oder/und gesammelte Schätze miteinander kombiniert. Der künstlerischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.  Das macht erst den Reiz dieser Bücher aus. Größe oder Form der Bücher unterliegen keiner festgelegten Norm, sondern oft wird durch das “ Thema“ des Buches das Format festgelegt.

In älteren Beiträgen habe ich bereits Stoffbücher vorgestellt. Hier stelle ich nun zwei Bücher neueren Datums vor

Im September des vorletzten Jahres wurde in unserer Nachbarschaft eine „Goldenen Hochzeit“ gefeiert. Zur  Erinnerung und zum Dank für dieses gelungene Fest habe ich für das „Goldhochzeitspaar“ ein textiles Buch erstellt.

Hier nun einige Fotos von dem Goldhochzeit- Buch

Die Vorderseite  mit Goldstickerei

Für das gesamte Buch gestaltete ich dann noch einige Stoffseiten mit Fotodrucken auf Stoff, eingefügten Stickereien mit Maschine oder von Hand sowie einigen Besonderheiten wie ein Gedicht zur Hochzeit. Auch die Vorbereitungen, sprich: „das „Kränzen“, durfte nicht fehlen.  Dieser Brauch wird in unserer Nachbarschaft gepflegt. Auf dem oberen Foto sieht man die erste  Buchseite mit der Einladung, hier gestaltet mit Stoffdruck und Maschinenstickerei

 Rückseite

Orientalisches Buch Indien – Persien

Endlich ist nun auch mein orientalisches Buch mit dem Thema „Indien – Persien“ fertig. Es enthält 13 Buchseiten zu diesem Thema, die ich im Rahmen eines Tausches in der Fibre Fever Group erhalten habe. Ich habe lange überlegt, welches Format dafür am geeignetsten sei, und habe mich schließlich für ein Leporello entschieden. Dafür habe ich quasi ein „Skelett-Leporello“ angefertigt und die einzelnen Tauschseiten mithilfe von textilen Fotoecken oder Gummihalterungen auf die einzelnen fertigen Seiten befestigt. So hat man später auch noch die Möglichkeit, auf den Rückseiten der getauschten fabric book pages die Absender zu sehen.

Jede einzelne der 13 Buchseiten ist so kunstvoll und  mit so viel Liebe erstellt worden, dass sie meines Erachtens auch einen besonderen Rahmen brauchen. Deshalb habe ich hier viele glitzernde Stoffe verwendet. Das Deckblatt ziert eine orientalische Stadtansicht, gestaltet mit Applikationen aus verschiedenen, teils gefärbten Stoffen und  Maschinenstickerei.

Auf der zweiten Seite stapft eine „gestickte Elefantenkarawane“ durch hohes Gras.

Eine orientalische Stickerei, aufgesteppt auf gecrashtem Pannesamt, dient als Zierde für die Rückseite.

Die einzelnen Seiten habe ich mit einer „Kordelschnürung“ aus selbstgedrehten Kordeln miteinander verbunden. Die Kordelenden wurden schließlich noch mit Holzperlen verziert.

Weihnachtsmarkt 2014

Das Wasserschloss Oberwerries zählt zu den kulturhistorisch wertvollsten Gebäuden der Stadt Hamm. Es liegt am Schutzgebiet Lippeaue und ist als Bildungs- und Begegnungszentrum ein beliebtes Ziel zur Erholung und Freizeitgestaltung.

Seit einigen Jahren veranstaltet die Stadt Hamm hier regelmäßig am ersten Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt , den sogenannten Ambrosius-Weihnachtsmarkt.

Viele weihnachtlich geschmückte Stände mit einer Vielfalt attraktiver und nützlicher Mitbringsel in und um das Schloss laden zum Verweilen und Genießen ein.

Am Eingang wird man von den Torwächtern begrüßt und erhält dann gegen einen geringen Wegezoll Einlass.

Letztes Jahr  war ich auch mit dabei, und zwar mit einem Angebot von Kinderkleidung, Kinderspielzeug aus textilem Material sowie verschiedenen Angeboten für Haushalt, Küche und Dekoration.  Mein Stand befand sich im Schloss nahe bei der Cafeteria.

Hier sieht man einige Fotos von meinem Stand ,die beim Aufbau gemacht wurden.

Kalenderhüllen und Kladdenhüllen aus Filz

Hier sieht man einen Teil meiner angebotenen  textilen Produkte. (beim Anklicken erscheinen die Bilder größer). Die Kinderquilts gehörten ebenfalls dazu.