Puppen……

In den Anfängen meiner „kreativen Schaffensperiode“ habe ich neben dem Nähen von nützlichen Dingen wie Kleidung für Kinder und Erwachsene, Heimtextilien und ähnlichen Dingen sowie Stricken ganz viele sog. ‚Waldorfpuppen‘ hergestellt.

In Anlehnung an die Lehren von Rudolf Steiner bzw. der Waldorfpädagogik  (eine anthoprosophisch ausgerichtete Form der Pädagogik) wurden diese Puppen in den Waldorfschulen und -kindergärten eingesetzt.

„Richtige“ Waldorfpuppen werden nur aus natürlichen Materialien hergestellt. Auf den Einsatz von synthetischen Materialien wird nach Möglichkeit ganz verzichtet.  Der Gesichtsausdruck dieser Puppen ist eher „minimalistisch“, damit für die Phantasie des Kindes noch genügend Raum bleibt.

Meine Intention zur Herstellung dieser Puppen war eigentlich, dass ich Puppen aus textilen Materialen schöner fand als z.B. Porzellanpuppen. Bei der Ausgestaltung des Gesichtes z.B. bleibt  noch genügend  Spielraum für eigene Phantasie und Kreativität.

In dieser Phase lernte ich dann auch die Puppenmacherin und die Puppen  von Ruth Rodewald kennen. Das Herstellungsverfahren der Puppen  fand ich wesentlich besser als die ursprügliche Methode (Nähen der Trikots und Ausstopfen mit Schafswolle).

Für meine eigenen Kinder, für Bekannte oder als kleine Geschenke ging es nun in die Produktion von unterschiedlichsten Waldorf-Stoffpuppen.

In den letzten Jahren habe ich nur wenige Puppen gemacht. Die letzte Puppe bekam meine kleine Enkelin „Lotta“ zu Weihnachten.

 

 

Kunstkubenprojekt

Heute Mittag traf dieser große braune Umschlag mit der Aufschrift „Bitte nicht knicken“ bei uns zu Hause ein.

Darin waren all die schönen Materialien für das Kunstkubenprojekt, die man auf dem Bild oben sieht – handgeschöpftes Papier, Stickvlies und viele  bunte Nähgarne der Firma Amman.

Ende Januar hatte die Textilkünstlerin Jutta Hellbach unter der Schirmherrschaft der Firma Bernina das  „Kunstkubenprojekt“ ausgeschrieben.

Die Projektausschreibung fand ich so spannend, dass ich mich kurzerhand beworben habe. Bei dem anschließenden Losverfahren war die  Glückfee auf meiner Seite.

Nun geht’s an die Aufgabe. Dabei gilt es, zum Thema „Schrift – Bild – Sinne“ sechs textile Seiten nach eigenen Ideen und Vorstellungen zu gestalten. Detaillierte Beschreibungen hierzu findet man unter dem oben geschalteten Link.

Die fertigen Kuben werden dann zunächst bei der „textilen art“ in Berlin und anschließend beim Main-Quilt-Festival 2013 in Aschaffenburg ausgestellt. Weitere Ausstellungen sind geplant.

Um ein vorzeitiges Kopieren dieses Technik zu unterbinden, gilt bis auf weiteres das UrheberrechtDas Nacharbeiten dieser Technik  in Verbindung mit der Kubenvariante ist aufgrund der geplanten Ausstellungen bis auf weiteres für den privaten sowie den gewerblichen Nutzen streng untersagt.

Jetzt geht’s  an die Projektarbeit

 

 

ATC-Spiel – es bleibt weiter kreativ…

Ein neues Jahr……

mal schauen, was es so bringt. Es ist ja nun auch schon einige Tage alt.

Zunächst brachte es in den letzten zwei Wochen viel Schnee mit allen Begleiterscheinungen.

Einen kreativen Rückblick in das letzte Jahr möchte ich an dieser Stelle  doch noch wagen.

Im Juni hatte ich erstmalig an einem ATC Spiel teilgenommen. Eine ATC ist eine textile Spiel-karte im Format 6,9×9,8 cm bzw. 2,5″ x 3,5″.

Dies war eine schöne kreative Herausforderung. Mit meinen zwei  Mitspielerinnen, Sonja und Ulla,  hatten wir ein ATC  Spiel ohne Thema vereinbart. ATC Spiele können auch ein bestimmtes Motto haben und dementsprechend gestaltet sein.

Hier möchte ich versuchen, den Ablauf eines Spieles kurz zu erklären.

Zunächst erstellt jede Mitspielerin einen sogenannten ‚Fond‘, d.h. ein Stoff als Hintergrund (entweder ein fertiger oder selbst gefärbt, gestempelt etc.), der auf ein Stück  Vlies in der DIN A 4 Größe  aufgebügelt wird.

Man sieht oben meinen eigenen und die gewählten Fonds der Mitspielerinnen.

Nun beginnt der Tausch

Dazu wird der Stoff in drei gleiche Streifen à 21x 9,8 cm geschnitten. Einen Streifen behält man selbst, die beiden anderen werden an die jeweiligen Mitspielerinnen mit einem Papiervordruck (siehe oben: Fond von Anne) versandt.

Nun haben die Mitspielerinnen die Aufgabe, aus diesen Fonds ATC’s nach ihren Ideen und Vorstellungen zu erstellen. Jede erhält in einem bestimmten Rhythmus jeweils die Fonds der Mitspielerinnen zur Weiterverarbeitung.  Jede ATC  ist  einmal von jeder Mitspielerin bearbeitet worden. Der Fond, der bei einem selbst geblieben ist, wird dann auch nach eigenen Vorstellungen bearbeitet, in drei ATC’s aufgeteilt und an die Mitspielerinnen versandt. Zum Schluß hat  jede dann  insgesamt 9 ATC’s in ganz unterschiedlicher Verarbeitung.

 

Meine 9 ATC’s will ich hier nun reihenweise vorstellen. (Durch Anklicken der einzelnen Fotos erscheinen sie jeweils vergrößert und mit Erläuterung)

 

Vielfältige unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten eines Untergrundstoffes sind möglich, was  man hier gut sehen kann.

 


 

Weihnachtszeit

Weihnachten steht vor der Tür. Nur noch 11 Tage bis Heiligabend.

Dieses Jahr habe ich wieder bei der ‚Wichtelei‘ im „Himbeer-Forum“ von Anne Lange mitgemacht und selbst auch ein schönes goldenes Hexagon erhalten.

Anne aus dem Weserbergland hat das goldene Hexagon gestickt und eine süße Zugabe mitgeschickt.

Für Carola habe ich ein rundes Ornament mit weihnachtlichen Motiven und das in den klassischen weihnachtlichen Farben gestickt.

Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich weiterhin eine ruhige und besinnliche Adventszeit

Viele Herzen…

 

( Beim Anklicken der einzelnen Fotos werden diese vergrößert und es erscheint der Name der Textilkünstlerin)

…als Zeichen von Anteilnahme, Trost und Mitgefühl habe ich in den letzten Wochen von den vielen guten Freunden aus der „fibre-fever“ Gruppe erhalten. Neben der wunderschönen Gestaltung der einzelnen Herzen hat jede noch einige persönliche tröstendes und aufbauende Worte auf die Rückseite geschrieben. Ich danke allen für ihre besondere Mühe und die Zeichen der Anteilnahme

Ende August  verstarb  sehr überraschend mein Mann, was für mich und meine Kinder  ein sehr trauriges Erlebnis war. Ich habe  in den letzten Wochen erst Zeit gebraucht, diesen Verlust zu realisieren. Ich bin immer noch sehr traurig, aber auch dankbar und froh über  viele Zeichen des Mitgefühls und der Anteilnahme von Freunden und Bekannten.

Ein besonderer Dank und mein Mitgefühl gilt  Ati, deren  Mann auch zur gleichen Zeit, aber einen Tag später als meiner verstarb. Sie hat für mich dieses schöne Herz mit Spitze hergestellt.

Es bleiben die Erinnerungen an eine schöne Zeit mit meinem „Christian“